Überblicküber die wichtigsten Fußball-Insolvenzen und Lizenz-Verweigerungen in Österreich seit 1983:

 

  • Union Wels: Die Oberösterreicher mussten Konkurs anmelden und zogen sich während der Saison 1983/84 aus der damals noch mit 16 Vereinen gespielten höchsten Spielklasse zurück.

 

 

  • SC Eisenstadt: Konkursverfahren am 20. Jänner 1988 eröffnet, am 6. Juni 1988 wieder aufgehoben. Beendigung des Verfahrens durch Zwangsausgleich auf 20-prozentiger Basis.

 

 

  • SC Krems: Eröffnung des gerichtlichen Ausgleichsverfahrens am 6. Juli 1990, der 40-prozentige Ausgleich wurde zwischenzeitlich bezahlt. Am 3. Jänner 1996 meldete der Klub den Konkurs an, um die Altlasten von mehr als einer Million Schilling endgültig abzubauen.

 

 

  • Fav AC: Konkurseröffnung am 9. Juli 1993.

 

 

  • Wr. Sportclub: Eröffnung des Ausgleichsverfahrens am 31. Jänner 1994. Geboten wurde eine Quote von 40 Prozent.

 

 

  • SK Rapid: Antrag auf Ausgleich am 5. April 1994. Der 40-prozentige Ausgleich wurde am 30. Juni 1996 vollzogen, da die Bank Austria eine Bankgarantie in der Höhe von 17 Millionen Schilling leistete.

 

 

  • Linzer ASK: Konkurseröffnung am 20. März 1995. Schulden von 25 Millionen standen nur ein Vermögen von 5 Millionen gegenüber. Am 12. Mai 1995 einigte sich der Klub mit seinen Gläubigern auf einen 20-prozentigen Zwangsausgleich.

 

 

  • St. Pölten: Konkurseröffnung am 27. März 1995. Die Passiva hatten sich auf rund 20 Millionen Schilling belaufen, der 20-prozentige Zwangsausgleich wurde am 16. Jänner 1996 vom Landesgericht St. Pölten angenommen.

 

 

  • SV Stockerau: Der Zweitdivisionär meldete wegen sechs Millionen Schilling Schulden bei der Gebietskrankenkassa am 22. April 1997 den Ausgleich an und bot einen 40-prozentigen Ausgleich an.
  • Flavia Solva: Konkurseröffnung am 24. April 1997 mit knapp 4,7 Millionen Schilling Schulden.

 

 

  • Vorwärts Steyr: Lizenzentzug durch die Fußball-Bundesliga am 10. Jänner 2000.

 

 

  • FCN St. Pölten: Konkurseröffnung am 28. Februar 2000.

 

 

  • SV Braunau: Der Erstdivisionär stellte im Jänner 2002 wegen hoher Schulden den Spielbetrieb ein.

 

 

  • FC Tirol: Die Bundesliga entzog dem mit 16 Mio. Euro verschuldeten regierenden Meister die Lizenz für die Saison 2002/03.

 

 

  • SW Bregenz: Dem Absteiger aus der T-Mobile-Liga 2004/05 verwehrte die Bundesliga die Lizenz. Im Juni 2005 stellten die Vorarlberger einen Konkursantrag. Der Klub wurde aufgelöst und einen Monat später der Nachfolge-Verein SC Bregenz (derzeit in der Vorarlberg-Liga) gegründet.

 

 

  • SV Wörgl, SC Untersiebenbrunn: Die Bundesliga entzog beiden Vereinen aus der Red Zac Liga die Lizenz für die Saison 2005/06.