Linz/Wien - Spektakulärer Mordversuch in Wels: Am Dienstag gegen 20.15 Uhr suchte ein 56-jähriger Notstandshilfebezieher aus Gmunden die Wohnung eines 62-Jährigen Welsers auf. Als dieser die Tür öffnete, übergoss der Mann sein Opfer mit Benzin und zündete ihn an. Danach flüchtete der Täter, konnte aber laut Polizei wenig später gefasst werden.

Der Welser erlitt schwere Brandverletzungen und wurde ins Krankenhaus Wels eingeliefert. Obwohl die Feuerwehr die brennende Wohnung rasch löschen konnte, erlitten eine Frau und ihre Tochter in der Nachbarwohnung Rauchgasvergiftungen. Sie wurden ebenfalls ins Spital zur Überwachung eingeliefert.

Das Tatmotiv ist noch nicht eindeutig, die Polizei geht aber von einem Racheakt aus. Offenbar glaubte der Notstandshilfebezieher, dass der Welser seine Tochter versteckt bzw. in ein Bordell geschickt hat.(APA)