Bild nicht mehr verfügbar.

Hundemodels werben auf Wiens Plakatwänden für das Entfernen des Hundekots von Gehwegen und den Straßen

Foto: APA/ RK-FOTODIENST
Wien - Der "1. Wiener Hundstrümmerl-Zähltag" stößt auf reges Interesse und wird bis Freitagvormittag verlängert. Bis dahin kann jeder unter hundekot.at melden, wie viele tierische Hinterlassenschaften er oder sie im Laufe eines fünfminütigen Spaziergangs gesichtet hat. Das Ergebnis will die Initiative "Eltern gegen Hundekot" über das Wochenende auswerten und am Montag bekannt geben.

"Wir sind mit dem Zulauf sehr zufrieden", erklärte Initiatorin Petra Jens am Donnerstag auf APA-Anfrage. Wie viele Personen bisher teilgenommen haben und welche Trümmerlzahl im Durchschnitt registriert wurde, wollte sie nicht sagen.

Versprechen wurden noch nicht umgesetzt

Die Initiative "Eltern gegen Hundekot" sucht nachhaltige Lösung für das Problem Hundstrümmerl und drängt vor allem die Wiener Stadtverwaltung auf, für die Umsetzung bestehender Gesetze zu sorgen. Vor wenigen Monaten hat die Initiative 157.631 Anti-Hundstrümmerl-Unterschriften gesammelt und damit das Versprechen einer PR-Kampagne der Stadt erwirkt. Bis heute ist jedoch noch nichts davon umgesetzt, ärgern sich die Anti-Hundekot-Eltern.

Der 1. Wiener Hundstrümmerl-Zähltag soll auf den Umstand verweisen, dass das "Hundstrümmerl" ein behebbarer Störfaktor ist und nicht hingenommen werden muss. (APA)