Wien - Der 21. September gilt als weltweiter Alzheimer-Tag, welcher sich der vor 100 Jahren entdeckten Krankheit widmet. Im Jahr 2000 waren in Österreich 57.100 Menschen an Alzheimer erkrankt. Weltweit leiden mehr als zwölf Millionen an der häufigsten Demenz-Erkrankung. Laut Experten soll sich auch diese Zahl in den kommenden Jahren deutlich erhöhen. Entdeckt wurde die Krankheit 1906 vom gleichnamigen Psychiater Alois Alzheimer bei einer Patientin in Deutschland. Auch 100 Jahre später gilt sie immer noch als unheilbar. Zu den Ursachen zählen Vererbung, entzündliche Vorgänge im Gehirn sowie Umwelt und Risikofaktoren. Die Demenz-Form führt zum Verlust von geistigen Funktionen wie Denken, Sprechen, Urteilsfähigkeit und Orientierung. (APA)