Der Handy-Hersteller Sony Ericsson will binnen fünf Jahren zu den drei größten der Branche gehören. In den ersten zwei Jahren nach dem Zusammenschluss der beiden defizitären Handy-Sparten von Sony und Ericsson habe auch das gemeinsame Unternehmen noch Verluste gemacht, sagte Konzernchef Miles Flint der "Financial Times" vom Montag. Anschließend hätten Umsatz und Gewinn jedoch zugelegt. "Mit der Zeit müssen wir einer der drei größten Hersteller der Branche werden." Er wolle nicht gern ein Zieldatum angeben. "Aber an unserem fünften Jahrestag ist es logisch, über die nächsten fünf Jahre zu sprechen", sagte Miles.

Marktführerschaft bis 2006 angestrebt

Der Zeitung zufolge hatte das japanisch-schwedische Gemeinschaftsunternehmen beim Zusammenschluss vor fünf Jahren noch die Marktführerschaft bis 2006 angestrebt.

Der finnische Konzern Nokia ist der Weltmarktführer unter den Herstellern von Mobiltelefonen, gefolgt von dem US-Unternehmen Motorola und dem koreanischen Konzern Samsung. In der vergangenen Woche hatte die deutsche Tochter von BenQ aus Taiwan, BenQ Mobile, Insolvenz angemeldet. BenQ hatte im vorigen Jahr das verlustreiche Handy-Geschäft von der deutschen Siemens AG übernommen.(APA/Reuters)