Peking - Eine chinesische Universität macht Golfkurse Medienberichten zufolge für einen Teil ihrer Studenten zum Pflichtfach. Ziel der Universität im Südosten Chinas sei es, "soziale Eliteabsolventen" hervorzubringen.

"Golf ist nicht nur ein guter Ausgleichssport, er wird die Studenten auch kommunikative Fähigkeiten lehren und ihren zukünftigen Karrieren nutzen", zitierte die Zeitung "China Daily" den Präsidenten der Xiamen Universität in der Südost-Provinz Fujian. Studenten der Fächer Management, Jus, Wirtschaft und Softwareentwicklung sollten daher künftig mit Hilfe eines Golfkurses "ihre elitären Ambitionen erreichen".

Golf wurde im kommunistischen China früher als Symbol westlicher Dekadenz verteufelt. Seit der Eröffnung des ersten Golfplatzes in den 1980er Jahren ist der Sport bei den Neureichen des Landes jedoch äußerst beliebt. (APA/Reuters)