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Das neue "Haus der Barmherzigkeit" in der Donaustadt wurde vom Architektenbüro Peichl & Partner gestaltet.

Foto: APA/HANS KLAUS TECHT
Wien - Tief im Herzen der Wiener Donaustadt eröffnet bald das neue "Haus der Barmherzigkeit". Das geriatrisches Pflegezentrum soll Platz für 270 Bewohner bieten. Die Bewohner erwartet ein lichtdurchfluteter Neubau, der vom Architektenbüro Peichl & Partner gestaltet wurde.

An jedes der Ein- und Zwei-Bettzimmer schließt ein Balkon an, der zum Teil atemberaubende Ausblicke auf die Silhouette der UNO-City bietet. Große Fenster erlauben Ausblicke auf das Grätzl. Kleine "Wellness-Bereiche" auf jedem Stock ersetzen die Badewannen in den Zimmern.

Gartenanlage

Hinter dem Haus findet sich ein Garten mit Rundweg und Musikpavillon, Marterl und Schrebergartenatmosphäre. Hier habe man auf unter anderem auf eine "japanoide" Gestaltung Wert gelegt.

Angeschlossener Kindergarten

Die farbbetonte Formensprache des Baus, in dem runde Linien dominieren, unterscheidet sich vom "Haus der Barmherzigkeit" im Bezirk Ottakring, der 2005 eröffnet wurde. Allerdings gebe es in beiden Einrichtungen anmietbare Seminarräume, um Leben ins Haus zu bringen. Dem gleichen Zweck dient der angeschlossene Kindergarten im Haus.

Auch ein Friseur und ein Kaffeehaus finden sich im Gebäude. Dieses Konzept habe sich im Ottakringer Haus bewährt, wo die umliegenden Firmen für ihre Mitarbeiter sogar Essenbons kaufen.

Das "Haus der Barmherzigkeit" steht unter der Patronanz der Erzdiözese Wien. Die offizielle Eröffnung wird am 23. November im Beisein von Kardinal Christoph Schönborn erfolgen. Derzeit betreibt das "Haus der Barmherzigkeit" zwei geriatrische Pflegeheime in Wien - die Anlage im Bezirk Ottakring sowie jenes nun neu eröffnete in der Tokiostraße. Das alte Stammhaus in der Vizenzgasse in Währing wurde inzwischen geschlossen. (APA)