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Foto: APA/Pfarrhofer
Wien - Bis Mitte 2007 soll die neue Struktur der Erste Bank-Gruppe stehen, dabei überlegt Bank-Chef Andreas Treichl nach einem Bericht der Tageszeitung "Die Presse" (Freitag-Ausgabe) auch eine Holding, die vor allem für das Geschäft in Osteuropa zuständig wäre. Auch das Treasury, also die Finanz- und Kapitalmarktsparte, und möglicherweise das Großkreditgeschäft wäre in dieser börsenotierten und von Treichl geleiteten Holding angesiedelt, so der Bericht. Die neue Struktur solle nicht nur Doppelgleisigkeiten beseitigen, sie biete auch strategisch mehr Möglichkeiten. So könnte man künftig in die Holding neue Partner hineinnehmen. Einer der Kandidaten wäre dafür wäre etwa die Bayerische Landesbank (BayernLB), so die "Presse". Falls sie bei der BAWAG zum Zug komm, könnten Erste und BayernLB (gehört dem Land Bayern und den bayrischen Sparkassen) in Osteuropa kooperieren. Umgekehrt könnte die Erste Bank ihre Fühler in Richtung Westen ausstrecken. (APA)