Sigi Bergmann präsentierte das Resnik-Porträt von Rottenberg in der Ruhmeshalle: Einfach extrem.

Foto: Standard/Christian Fischer
Wien - Jetzt will er 100.000 Kilometer Rad fahren - in einem Jahr. Sepp Resnik wird, will er diese Tour durch alle Kontinente schaffen, täglich 300 Kilometer radeln müssen. Das sollte zu bewältigen sein für einen, der als erster Österreicher beim "Ironman" in Hawaii war, der Doppel- und Dreifach-Triathlons nach- und schließlich den "Ultimo" drauflegte: Schwimmend von Tanger nach Gibraltar, danach mit dem Rad nach Salzburg und dann laufend nach Wien. Das Zutrauen, dass dieser Extremsportler auch diese neue Herausforderung schaffen wird, stellt sich ein, wenn man weiß, dass er die Welt schon dreimal mit dem Rad umrundet hat. Wer's nicht glauben kann, kann das in einem von STANDARD-Redakteur Thomas Rottenberg geschriebenen Porträt über den Berufsoffizier ("Sepp Resnik - Einfach extrem", Residenz Verlag) nachlesen. Präsentiert wurde das Buch am Dienstag in der Ruhmeshalle des Heeresgeschichtlichen Museums. Und wer's noch genauer wissen will, darf gern mit Resnik mitradeln. Nach dessen Motto: Erster, Vierter oder 20. - ganz egal: Du trittst immer gegen dich selbst an. (red, DER STANDARD - Printausgabe, 24. November 2006)