Riad - Saudi-arabische Sicherheitskräfte haben einem Fernsehbericht zufolge 139 mutmaßliche Extremisten festgenommen und damit ein geplantes Selbstmord-Attentat verhindert.

Bei den in den Festgenommenen handelt es sich nach Angaben des Innenministeriums um mutmaßliche Al-Kaida-Mitglieder. Sie seien landesweit bei Razzien festgenommen worden, meldete die amtliche Nachrichtenagentur SPA am Samstagabend unter Berufung auf eine Mitteilung des Ministeriums.

Die Mehrzahl von ihnen stamme aus Saudi-Arabien, 21 seien Ausländer. Unter den Gefassten sei auch eine 31-köpfige Zelle des Terror-Netzwerks, die einen Selbstmordanschlag, Entführungen und Morde geplant habe. Vier Mitglieder dieser Zelle seien Ausländer.

Die Festnahmen seien in den vergangenen zwei Monaten erfolgt, hieß es. Dabei seien auch Extremisten-Anführer inhaftiert worden. Weitere Details nannte der Sender zunächst nicht. (APA/Reuters)