Wien/Warschau - Die börsenotierte Immofinanz-Tochter Immoeast hat in Warschau das Büro-Objekt "Brama Zachodnia" (auch als "West Gate" bekannt) übernommen. Das Gesamtinvestment beträgt rund 80 Mio. Euro, teilte die Immoeast mit. Verkäufer ist DB Real Estate Investment GmbH im Namen des offenen Investmentfonds "Grundbesitz Global".

Die "Brama Zachodnia" ist ein 13-stöckiges Bürogebäude mit rund 36.000 m2 Gesamtnutzfläche und wurde 2001 fertiggestellt. Das Objekt ist vollständig vermietet. Größter Mieter ist der schwedische Ericsson-Konzern, der rund 25 Prozent der Fläche gemietet hat.

25 Immoeast-Objekte in Warschau

Die Immoeast besitzt am Bürostandort Jerozolimskie Korridor in Warschau bereits das Büroobjekt Mistral (20.000 m2) und unmittelbar neben Brama Zachodnia wird das Großprojekt Equator (125.000 m2) entwickelt. Insgesamt verfügt die Immoeast in Warschau über 25 Objekte mit mehr als 1 Million m2 Gesamtnutzfläche. Die wichtigsten Transaktionen im Jahr 2006 waren der Start des Großprojekts Equator Office und der Erwerb des IMAK-Portfolios.

In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahrs 2006/07 hat die Immoeast bereits rund 82 Prozent des geplanten Investitionsprogramms von rund 5 Mrd. Euro abgewickelt und Investments mit einem Volumen von rund 4,1 Mrd. Euro vorgenommen. Damit erreicht das Immobilienvermögen der Gesellschaft rund 6 Mrd. Euro. 900 Mio. Euro befinden sich im Stadium der Endverhandlung bzw. Due-Diligence-Prüfung.

Per Ende November betrug die Einjahresperformance der Immoeast-Aktie 23 Prozent. Anleger, die bei der im Juni durchgeführten Kapitalerhöhung der Immoeast gekauft haben, konnten bis Ende November ein Plus von knapp 24 Prozent verbuchen. (APA)