Wien - Das Interesse an der so genannten Schwerarbeiterpension ist offenbar gering. Bisher gibt es laut einem Bericht des ORF-Radio erst 33 konkrete Anträge bei den Pensionsversicherungsanstalten. Außerdem ist nach wie vor die Liste des Sozialministeriums ausständig, die definiert, in welchen Berufen und Tätigkeiten Schwerarbeit vorliegt, obwohl die Schwerarbeiterregelung bereits mit 1. Jänner 2007 in Kaft treten soll.Die Schwerarbeiterregelung soll den Pensionsantritt mit 60 Jahren und begünstigten Abschlägen von 1,8 Prozent pro Frühpensionsjahr ermöglichen. Voraussetzung: Es müssen 45 Versicherungsjahre vorliegen und während der letzten 20 Jahre vor dem Ruhestand 10 Jahre besonders belastende Tätigkeiten ausgeübt worden sein. Als besonders belastend gelten unter anderem Tätigkeiten, bei denen Männer 2.000 bzw. Frauen 1.400 Arbeitskalorien verbrauchen, sowie Arbeit bei extremen Temperaturen oder unter chemischen bzw. physikalischen Einflüssen. (APA)