Wien - Die börsenotierte Telekom Austria (TA) plant eine bedingte Kapitalerhöhung von bis zu 4,5 Mio. Aktien zur Bedienung eines Aktienoptionsprogramms. Die Aktien sollen im Zuge der vierten Tranche des laufenden Mitarbeiteroptionsprogramms "ESOP 2007+" im Jänner 2007 ausgegeben werden, hieß es in einer Mitteilung der TA. Die Ausgabe bedarf noch der Zustimmung des Aufsichtsrates.

Das Programm richtet sich wie bei den vergangenen drei Tranchen an den Vorstand und weitere Führungskräfte "mit hohem Einfluss auf den Unternehmenserfolg" und umfasst damit rund 320 Mitarbeiter. TA-Vorstände erhalten bei einem maximalen Eigeninvestment von 4.800 Aktien 120.000 Optionen. Vorstände von Tochtergesellschaften bei einem maximalen Eigeninvestment von 2.334 Aktien 70.020 Optionen. Die restlichen teilnahmeberechtigten Manager erhalten je nach Berechtigtengruppe abgestuft bei einem maximalen Eigeninvestment von 783 Aktien maximal 23.490 Optionen.

Orientierung an der Profitabilität

Das Programm orientiert sich wie bereits bei den vergangenen Tranchen an der Profitabilität der TA. Der Ausübungspreis ist der Durchschnitt der Schlusskurse an der Wiener Börse der 20 Handelstage, die dem vorletzten Handelstag vor dem Zuteilungstag vorausgehen. Die vierte Tranche kann bis Ende Mai 2011 eingelöst werden.

Die Optionen können entsprechend der Ermächtigung der Hauptversammlung nach Wahl der Gesellschaft durch neue Aktien bzw. durch rückerworbene eigene Aktien bedient werden. Die Gesellschaft kann anstelle der Aktienlieferung auch einen Barausgleich vorsehen. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur in jenem Umfang durchgeführt, in dem die zukünftigen Optionsausübungen durch neue Aktien bedient werden, hieß es. Werden die Optionsausübungen mittels rückerworbener eigener Aktien oder Barausgleich bedient, werde die beschlossene Kapitalerhöhung nicht durchgeführt. (APA)