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Die Schauspielerinnen Senta Berger, links, und Iris Berben, rechts, haben ihr gutes Aussehen lange Zeit auch als Nachteil im Beruf empfunden.
Foto: APA/AP/Joerg Sarbach
Hamburg - Die Schauspielerinnen Senta Berger und Iris Berben haben ihr gutes Aussehen lange Zeit auch als Nachteil im Beruf empfunden. "Das impliziert oft: Mit der Schauspielerei kann es nicht so weit her sein", sagte Berger dem Magazin "Stern".

Früher habe sie gelegentlich gelesen: "Wer hätte das gedacht, Senta Berger, eine schöne Frau, aber auch ein kluges Köpfchen." Dies habe sie als besonderes diskriminierend aufgefasst und gedacht: "Frauen, wo seid ihr? Auf die Barrikaden."

Altersfrage

Schauspiel-Kollegin Iris Berben betonte, jetzt sei man wieder die Ausnahme, "weil man klug ist und immer noch schön". Wenn jemand sage, sie sehe toll aus und damit meine, "für ihr Alter", finde sie das ziemlich beleidigend, betonte die 56-Jährige: "Als wäre es genormt, wie man in einem bestimmten Alter auszusehen hat." Die Zeiten, in denen Frauen über 50 in der Kittelschürze rumliefen, seien schließlich vorbei. (APA/AP)