Wien - Der in Österreich und Zentraleuropa tätige Automatenbetreiber cafe+co hat im Geschäftsjahr 2005/06 (Bilanzstichtag 30. September 2006) einen Umsatzzuwachs von 12,6 Prozent auf 98 Mio. Euro erzielt. In Österreich betrug das Plus 7 Prozent, teilte das Unternehmen am Freitag in einer Aussendung mit. Betreut werden 35.000 Automaten, ein Zuwachs von 5.500.

Die Firma ist eine Tochter der zur Raiffeisen Holding Niederösterreich-Wien gehörenden Leipnik-Lundenburger Invest AG (LLI) und derzeit mit 19 Tochtergesellschaften in neun Ländern tätig (Österreich, Deutschland, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Kroatien, Polen, Bosnien). cafe+co beschäftigt 880 (Vorjahr: 680) Mitarbeiter.

Im vergangenen Geschäftsjahr setzte die cafe+co Gruppe die Expansion in den Ländern Zentral- und Osteuropas durch die Übernahme des ungarischen Automatenbetreibers Spengler im Sommer d.J. fort. Der Umsatz von cafe+co in Ungarn wird sich durch die Akquisition um vier Mio. Euro auf sechs Mio. Euro erhöhen. Mit Anfang 2007 werden die beiden ungarischen Tochterunternehmen integriert und in "cafe+co Ungarn" umbenannt, hieß es.

Im Geschäftsjahr 2006/07 will cafe+co in Moskau, Rumänien und Serbien weitere Tochtergesellschaften errichten. Der Einstieg in Bulgarien werde noch geprüft. cafe+co erwartet im laufenden Geschäftsjahr eine deutliche Überschreitung der 100 Mio. Euro-Umsatzgrenze. Ende kommenden Jahres sollen dann 1.000 Mitarbeiter beschäftigt werden. (APA)