Klagenfurt - BZÖ-Vizechef und Haider-Sprecher Stefan Petzner sieht keinen Grund, sich bei Verfassungsgerichtshofpräsident Karl Korinek wegen seiner Reaktion auf das jüngste Ortstafel-Erkenntnis zu entschuldigen. "Meine volkstümliche Formulierung drückt auf zugegeben drastische und deftige Art und Weise das aus, was sich viele Menschen denken. Die ständigen Fehlurteile gegen Kärnten sorgen nämlich für großen Unmut und Unverständnis in der Bevölkerung", sagte Petzner am Freitag zur APA.

"All jenen, die das nicht verstehen können oder wollen", gab Petzner den Rat, sich an Ort und Stelle ein Bild bei jenen Menschen zu machen, "die mit den Urteilen, die im fernen Wien vom Verfassungsgerichtshof getroffen werden, leben müssen". Schließlich sei auch "das Schweigen der anderen Parteien und das weitgehende Ausbleiben einer Verteidigung für Korinek bezeichnend", stellte der BZÖ-Politiker fest.

Petzner hatte im Zusammenhang mit dem jüngsten VfGH-Spruch gemeint: "Der Name Korinek steht für rechtlichen Dreck." (APA)