"Sie hat ja keine Chance mehr gehabt", meint Gunnar Prokop, der Ehemann der verstorbenen Innenministerin Liese Prokop, in einer Stellungnahme gegenüber der "Kleinen Zeitung" .

Prokop schildert dabei den Ablauf des Rettungseinsatzes. Man sei im Haus in Annaberg zusammen gesessen und seine Frau habe "normal, völlig normal geredet". Auf einmal spürte sie "so ein komisches Drücken". Wie eine Art Krampf im Herz, habe sie gemeint. Wenige Minuten später sei der praktische Arzt zur Stelle gewesen. Um 21.15 Uhr brachte der Notarztwagen die Innenministerin zum Zentralklinikum nach St. Pölten, dort wurden Herzspezialisten zusammengerufen. Liese Prokop wurde ununterbrochen reanimiert. Um 21.35 Uhr erreichten sie das Spital in St. Pölten, doch die Innenministerin war nicht mehr am Leben. Der Versuch einer Notoperation musste abgebrochen werden.

Gunnar Prokop will nichts von Vorwürfen an die Rettungskräfte hören. "Alle haben so unglaublich gearbeitet. Was hätte man denn machen sollen?" (red)