Washington - Die USA haben am Freitag Sanktionen gegen 24 Unternehmen unter anderem aus Russland und China verhängt, weil diese verbotene Waffen in den Iran und nach Syrien verkauft haben sollen. Laut dem Regierungsblatt "Federal Register" handelt es sich dabei unter anderen um drei chinesische Staatsunternehmen, zwei russische Firmen und Unternehmen aus dem Sudan sowie aus Pakistan, Malaysia, Mexiko und Nordkorea. Die Sanktionen seien bereits am 28. Dezember in Kraft getreten. Welche Verkäufe genau getätigt wurden, stand nicht in der Mitteilung.

Das Sanktionsgesetz, das seit 1999 für den Iran und seit 2005 für Syrien gilt, verbietet der US-Regierung, mit Unternehmen, Regierungen oder Einzelpersonen Geschäfte zu machen, die Massenvernichtungswaffen oder konventionelle Waffen in diese Länder liefern.

Protest aus Russland

Protest kam aus Russland. Der staatliche Exportmonopolist Rosoboronexport sprach von einem "unfairen Wettbewerb", der auf Rosoboronexport und Russland abziele. Das Unternehmen halte sich an internationale und russische Gesetze.

Die US-Regierung hatte bereits im August zweijährige Sanktionen unter anderem gegen Rosoboronexport wegen Geschäftskontakten mit dem Iran verhängt. Die Firma soll dem Iran Material zum Bau von Massenvernichtungswaffen geliefert haben. (APA)