Wien - Die Austria ist vorzeitig Sieger des Stadthallen- Turniers in Wien. Der Rekordsieger hat auch nach dem dritten Tag und sechs Spielen die weiße Weste an und liegt uneinholbar in Führung. Am Samstag besiegten die Veilchen zunächst den Sportklub mit 3:1, im direkten Duell gegen den ersten Verfolger LASK gab es einen 7:4- Erfolg. Schützenhilfe bekam Violett von Grün-Weiß: Rapid schlug den LASK 6:4.

Die Hütteldorfer zeigten auch in ihrem zweiten Samstag-Spiel eine viel bessere Performance als zuletzt und bezwangen die Vienna mit 4:1. Im fünften Spiel des Tages machte der Sportklub mit einem 2:1- Sieg gegen die Vienna seine ersten Turnierpunkte.

Die Austria hält nun bei 18 Zählern und damit dem Punktemaximum. Am Schlusstag geht es vor allem um Platz zwei. Dort liegt momentan der LASK mit neun Zählern punktegleich mit Rapid. Auch die Vienna hat mit sechs Zählern noch Chancen auf den Rang hinter der Austria.

Im Legen-Derby besiegte Rapid die Austria mit 6:5. Andi Herzog steuerte für die Hütteldorfer drei Treffer bei, bei der Austria scorte Toni Polster ebenfalls drei Mal.

Vier Mal Wallner

Vier Tore von Roman Wallner und die Schwäche des zweiten Blocks des LASK waren ausschlaggebend für den Ausgang des vorentscheidenden Treffens am Vogelweidplatz. Im Vergleich zur wohl stärksten Linie des Turniers (Vastic, Hota, Konrad, Panis, Gansterer) fiel dieser deutlich ab, was gegen die Austria besonders augenscheinlich wurde. Nach der Führung durch Wallner (6.) stellte der LASK durch Konrad (6., 7.) postwendend auf 1:2, geriet aber durch Hannes Aigner (8./nach haarsträubenden Fehler von Goalie Zaglmair) und wieder Wallner (8.) ins Hintertreffen. Dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Panis (11.) folgte prompt die neuerliche Führung für Violett durch Lasnik (11.).

In der Anfangsphase der zweiten Hälfte war der Erstliga-Spitzenreiter zwar deutlich überlegen, die Austria verlegte sich aber erfolgreich aufs Kontern und ging durch Wallner (19.) mit 5:3 in Front. Klapf (20.) machte es noch einmal spannend, ehe Markus Aigner (22.), der zum besten Spieler des dritten Turniertages gewählt wurde, und Wallner (23.) für die Entscheidung sorgten. Wallner liegt mit nunmehr sechs Treffern ex aequo mit Vastic und Konrad an der Spitze der Schützenliste.

Revanche

Schon in ihrer ersten Partie waren die Linzer in Schönheit gestorben. Rapid setzte sich gegen den LASK im bisher wohl besten Spiel des Turniers mit 6:4 durch und revanchierte sich damit für das 2:9-Debakel vom Vortag. (APA)