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Andreas Mailath-Pokorny hofft darauf, "möglichst bald einen Gesprächspartner auf Bundes-Ebene" zu bekommen.

Foto: APA/Artinger
Wien - Der Wiener Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (S), zuletzt immer wieder als einer der Top-Kandidaten für die Leitung eines Kunstministeriums gehandelt, begrüßt in einer ersten Reaktion die Tatsache, dass künftig die Kunst-Agenden wieder von einem Minister bzw. einer Ministerin geleitet werden. "Damit ist eine unserer großen Forderungen erfüllt", so Mailath-Pokorny, der hofft, "möglichst bald einen Gesprächspartner auf Bundes-Ebene" zu bekommen. Es sei viel zu tun. Dass es künftig doch kein eigenes Kunstministerium geben wird, sondern die Kunstsektion in das Unterrichtsministerium wandert, wo wie bisher auch die Kulturagenden (d.h. etwa die Bundesmuseen) ressortieren, hält Mailath-Pokorny für keinen Nachteil. Er habe immer dafür plädiert, die Dinge in einem größeren Zusammenhang zu sehen. Kunst und Kultur könne in einem größeren Ministerium mehr Gewicht erhalten. Über Minister-Namen könne er keinerlei Auskunft geben, beteuerte der Stadtrat. (APA)