Wien - Der börsenotierte Kärntner Abwasserspezialist SW Umwelttechnik hat im Geschäftsjahr 2006 unter dem Strich mehr verdient. Der Jahresüberschuss dürfte sich annähernd verdoppelt haben. Diese Erwartung teilte das Unternehmen am Donnerstag ad hoc mit. 2005 war der Jahresüberschuss nach Minderheiten von 1,6 auf 1,4 Mio. Euro gesunken.

Angesichts der Gewinnverbesserung 2006 werde man bei getätigten Investitionen in Rekordhöhe von 13 Mio. Euro die Eigenkapitalquote von etwa 30 Prozent beibehalten, erklärte SW Umwelttechnik am Donnerstag weiter. Ein deklariertes Ziel für 2007 sei die Rückkehr der Aktie in den ATX Prime Market.

Wachstum in Rumänien

Die positiven Entwicklungen seien die Basis für die Investitionen zur forcierten Expansion der SW Umwelttechnik in Rumänien sowie in die neuen Zielmärkte Bulgarien, Moldawien, Serbien und Ukraine. Dort werde man heuer mit den Vorbereitungen für den Markteintritt beginnen.

In Zentralrumänien wurde jetzt ein 11 ha großes Grundstück in Targu Mures erworben, auf dem ab 2008 ein Werk zur Herstellung von Infrastrukturprodukten wie Brückenträgern und Fertigteilen für den Hallenbau und Dielen errichtet werden soll. Am Standort Bukarest laufe die erste Ausbaustufe des Werks planmäßig, und die zweite Ausbaustufe für Wasserschutzprodukte (Rohre Schächte, Mineralölabscheider) wurde vorgezogen, wie es weiter heißt.

In Rumänien werde die Investition in Gesamthöhe von 30 Mio. Euro bis 2009 für die Errichtung der Produktionswerke eingesetzt, wobei etwa 500 Jobs geschaffen würden. (APA)