Bild nicht mehr verfügbar.

Sitzt man bei der SCO bald am Trockenen? - Novell sagt ja, die SCO hingegen dementiert.

Foto: APA/AP/Peter Lorimer
Das Abenteuer " SCO - Die Jäger des unrechtmäßig verwendeten Codes" ist um eine Facette reicher. Nun hat Novell über seine Anwälte ein Papier vorgelegt, welches bei Groklaw zu finden ist, indem das baldige Ende der SCO prognostiziert wird.

Novell will Geld

Novell hofft durch dieses Papier das Gericht überzeugen zu können, dass das Verfahren zwischen dem Unternehmen und der SCO Group beschleunigt wird. Novell hat finanzielle Forderungen gegenüber der SCO eingeklagt, muss aber nach derzeitigem Stand warten bis das Verfahren zwischen der SCO und IBM abgeschlossen ist. Aus Sicht von Novell würde die SCO das Ende des Verfahrens jedoch selbst gar nicht erleben.

Bankrott

In dem Papier bezeichnet Novell den Bankrott des Unternehmens SCO als "unumgänglich" und "bevorstehend". Ein Sprecher der SCO dementierte umgehend und sieht darin nur den Versuch des Mitbewerbs Zwietracht und Verunsicherung unter den KundInnen zu sähen. Novell beansprucht für sich sämtliche Einnahmen der SCO, die durch den Verkauf von Lizenzen für Unix System V erzielt wurden. Dies wären nach US-Medienberichten rund 25 Millionen Dollar.(red)