Schaan - Die Liechtensteiner Hilti-Gruppe hat 2006 beim Umsatz die 4-Milliarden-Franken-Marke geknackt. Wie der Bautechnoligiekonzern am Montag mitteilte, stieg der Umsatz um 13 Prozent auf 4,1 Mrd. Franken (2,5 Mrd. Euro).

In Lokalwährungen wuchsen die Verkäufe um 12 Prozent. Damit setzte Hilti den Wachstumstrend der vergangenen Jahre fort. Das Wachstum wurde einerseits mit neuen Produkten und Dienstleistungen, andererseits mit ausgebauten Vertriebskapazitäten erzielt.

Die gute Baukonjunktur und der günstige Einfluss des Euro taten ein Übriges. Für 2006 erwartet Hilti demnach trotz gestiegener Rohstoffpreise eine deutliche Steigerung des Betriebsergebnisses und des Gewinns.

Optimistischer Ausblick

Für 2007 ist der Ausblick optimistisch, wie es weiter hieß. Bis 2015 wolle Hilti den Umsatz verdoppeln, wird Bo Risberg, der neue Konzernchef, in der Pressemitteilung zitiert. Weitere Zahlen veröffentlicht Hilti bei der Bilanzpressekonferenz am 9. März.

Zum Wachstum trugen geografisch alle Regionen mit hohen einstelligen Raten bei. Zwei Drittel des Umsatzes erzielte Hilti in Europa und Afrika, 22 Prozent in Nordamerika, 11 Prozent im asiatisch-pazifischen Raum und den Rest in Lateinamerika. Für Hilti arbeiten mehr als 18.000 Personen in über 120 Ländern. (APA/sda)