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So eine Schüssel - im Bild jene von Stephane Peterhansel - muss schon was aushalten.

Foto: APA/AP/Papon
Nema/Mauretanien - Der in der Gesamtwertung führende Volkswagen-Pilot Giniel de Villiers hat am Montag auf der 9. Etappe der 29. Dakar-Rallye einen Motorschaden erlitten. Neuer Führender ist der Franzose Stephane Peterhansel mit 7:50 Minuten Vorsprung auf seinen Landsmann und Vorjahresgewinner Luc Alphand (beide Mitsubishi). Der viertplatzierte Spanier Carlos Sainz (VW) verlor wegen eines Elektrikproblems viel Zeit und hatte am Abend das Tagesziel noch nicht erreicht.

Sieger der 494 km langen Prüfung zwischen Tichit und Nema in Mauretanien war der Franzose Jean-Louis Schlesser, er blieb 13 Sekunden vor Alphand und vier Minuten vor Peterhansel. Das führende südafrikanisch-deutsche Team De Villiers/Dirk von Zitzewitz wurde bei km 139 nach einem Motorschaden von einem Service-Truck ins Biwak von Nema geschleppt. Bei km 129 setzte ein Schaden am Turbolader den Motor des VW Touareg in Brand. Die Spitzenreiter waren nach ihrem dritten Tagessieg am Sonntag mit einem Vorsprung von 31:13 Minuten auf Peterhansel auf das neunte Teilstück gegangen.

Enttäuschung bei VW

VW-Motorsportdirektor Kris Nissen war dementsprechend enttäuscht: "Dieser doppelte Rückschlag ist nach den bisher starken Leistungen mit sechs Etappensiegen eine herbe Enttäuschung. Unser Traum vom Sieg würde heute leider im Wüstensand begraben." Vom sechsten auf den dritten Rang (Rückstand:1:23:21 Stunden) rückte Nasser Al-Attiyah (Katar) im BMW X 3 vor.

In der Motorrad-Wertung verteidigte KTM-Fahrer Marc Coma mit einem dritten Etappen-Rang seine Spitzenposition. Der Gesamt-Zweite Cyril Depres (FRA) kam zwar vor Coma an, nahm dem Spanier aber lediglich 22 Sekunden seines Gesamtvorsprungs ab und liegt weiterhin über 54 Minuten zurück. Sieben Minuten vor den beiden erreichte der Lette Janis Vinters (erster Tagessieg) auf ebenfalls auf KTM das Ziel in Nema. Martin Freinademetz ging als nunmehr einziger Österreicher auf die neunte Etappe, war am Abend aber noch nicht in Nema eingetroffen. Klaus Pelzmann gab nach der Marathon-Etappe am Sonntag (626 km) auf.(APA/Reuters/dpa)

Montag-Ergebnisse der 29. Rallye-Dakar - 9. Etappe, 497 km (494 km Spezialprüfung) zwischen Tichit und Nema in Mauretanien:

  • Autos: 1. Jean-Louis Schlesser/Arnaud Debron (FRA) Schlesser-Ford 5:32:03 Stunden - 2. Luc Alphand/Gilles Picard (FRA/FRA-TV) Mitsubishi +0:13 Minuten - 3. Stephane Peterhansel/Jean-Paul Cottret (FRA) Mitsubishi +4:14 Min. - 4. Hiroshi Masuoka/Pascal Maimon (JPN/FRA) Mitsubishi +8:38 - 5. Joan-Nani Roma/Lucas Cruz Senra (ESP) Mitsubishi 14:27 - 6. Nasser Saleh Al Attiyah/Alain Guehennec (QAT/FRA) BMW 14:34 - 7. Carlos Sousa/Andreas Schulz (POR/GER) Volkswagen 30:21 - 8. Jutta Kleinschmidt/Tina Thörner (GER/SWE) BMW 31:09 - 9. Sergej Schmakow/Konstantin Meschkerjakow (RUS) Buggy 31:45 - 10. Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/RSA) Volkswagen 31:52

  • Motorräder: 1. Janis Vinters (LAT) KTM 6:08:51 - 2. Cyril Despres (FRA) KTM +7:31 Minuten - 3. Marc Coma (ESP-TV) KTM +7:53 Min. - 4. Pal Anders Ullevalseter (NOR) KTM) +7:53 - 5. Jean de Azevedo (BRA) KTM 9:34 - 6. Chris Blais (USA) KTM 10:47 - 7. David Casteu (FRA) KTM 15:53 - 8. Isidre Esteve Pujol (ESP) KTM 19:07 - 9. Helder Rodrigues (POR) Yamaha 28:09 - 10. Jacek Czachor (POL) KTM 34:56. Weiter: 95. Martin Freinademetz (AUT) KTM +3:25:35 Stunden, Klaus Pelzmann (AUT) trat zur 9. Etappe nicht mehr an

    Gesamtstand nach 9 von 14 Prüfungen:

  • Autos: 1. Peterhansel/Cottret 33:43:23 - 2. Alphand/Picard +7:50 Minuten - 3. Al Attiyah/Guehennec +1:23:21 Stunden - 4. Schlesser/Debron +1:25:32 Std. - 5. Masuoka/Maimon +2:13:44 - 6. Miller/Pitchford 2:14:26 - 7. Sousa/Schulz 4:11:29 - 8. Gordon/Grider 6:20:59 - 9. Stephane Henrard/Brigitte Becue (BEL) VW 7:18:55 - 10. Pascal Thomasse/Pascal Larroque (FRA) Buggy 7:46:39

  • Motorräder: 1. Coma 36:41:31 - 2. Despres +54:36 Minuten - 3. Casteu +1:11:15 Stunden - 4. Blais +1:34:20 Std. - 5. Ullevalseter +2:00:06 - 6. Pujol 2:32:11 - 7. Rodrigues 2:53:00 - 8. Vinters 3:30:33 - 9. Michel Marchini (FRA) Yamaha 3:33:02 - 10. Jaroslav Katrinak (SVK) KTM 3:39:18 - 96. Freinademetz +23:12:13 Stunden