Wien - 87 Prozent der österreichischen Speiselokale mit mindestens 75 Quadratmeter Größe verfügen laut Wirtschaftskammer seit Jahresbeginn über Nichtraucherzonen. Insgesamt hatten sich bis Donnerstagabend 16.390 von 18.831 betroffenen Lokalen auf der Internet-Plattform eingetragen und damit bekannt gegeben, bereits qualmfreie Bereiche eingerichtet zu haben.

In der Gastronomie-Sparte der WKO zeigte man sich dennoch optimistisch, dass - wie mit dem Gesundheitsministerium vereinbart - bereits 90 Prozent dieser Betriebe qualmfreie Zonen eingerichtet haben. Es seien nur noch nicht alle erfasst, sagte Obmann Helmut Hinterleitner. Schlussendlich habe man das aber Ziel erreicht. "Es kommen laufend neue hinzu", so Hinterleitner.

Eifrige Mitstreiter

Erfüllt wurde die Selbstvereinbarung laut WKO auf jeden Fall in Wien, Oberösterreich, Tirol und der Steiermark. In diesen vier Bundesländern haben alle 9.070 Lokale, die Nichtraucherbereiche installieren müssen, das auch schon getan. Zusätzlichen haben dort auch einige hundert Gastronomiebetriebe, die von der Vereinbarung zum Beispiel wegen ihrer Größe ausgeschlossen sind, in ihren Gaststätten ebenfalls für qualmfreie Zonen gesorgt.

Geht man von den Daten der Internetplattform aus, wurde das Ziel auch in Vorarlberg mit Sicherheit erreicht: Rund 96 Prozent von den 820 betroffenen Speiselokalen verfügen demnach über Nichtraucherzonen.

In den restlichen vier Bundesländern ist die Zahl der Betriebe, die eine Errichtung von Nichtraucherzonen bekannt gegeben hat, für die Erfüllung der Vereinbarung nicht ausreichend: In Kärnten haben bisher nur rund 52 Prozent der betroffenen Lokale eine entsprechende Ausstattung gemeldet. In Niederösterreich sind es laut WKO-Zahlen rund 68 Prozent. Im Burgenland und Salzburg hätten demnach rund 74 bzw. 75 Prozent qualmfreie Bereiche. (APA)