Die USA und China sind einer Studie zufolge 2006 für fast zwei Drittel aller unerwünschten Werbe-Mails, Viren und anderer Bedrohungen für die Sicherheit der Computer verantwortlich gewesen. Nach Angaben der Computersicherheitsfirma Sophos vom Montag kamen 34,2 Prozent dieser so genannten Malware aus den USA, 31 Prozent aus China. Auf Platz drei lag Russland mit 9,5 Prozent. Aufgrund der hohen Zahl der Computer in Nordamerika sei das Ergebnis keine Überraschung, heißt es in dem Bericht. Insgesamt machte Sophos 207.684 Arten aus, mit denen Kriminelle versuchten, Computer zu infizieren.

Bedrohungsszenario wechselt

Für dieses Jahr sagt Sophos voraus, dass die Bedrohung der Computersicherheit durch E-Mails geringer wird. Stattdessen würden Internetkriminelle Computer verstärkt über verseuchte Webseiten infizieren.(APA/AFP)