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Grafik: Archiv
Verbraucherschützer aus Deutschland, Frankreich und Skandinavien haben sich zusammengeschlossen, um Apple zu einer Lockerung der restriktiven Nutzungsbedingungen des iTunes Music Stores zu bringen. Dabei geht es ihnen vor allem um das Abspielen der gekauften Songs auf MP3-Playern anderer Hersteller. "Verbraucher haben ein Recht, online gekaufte Musik auf Abspielgeräten ihrer Wahl spielen zu können", erklärten die Initiatoren. Illegal Der Ausschluss von MP3-Playern anderer Hersteller sei in Norwegen rechtswidrig, sagte der oberste norwegische Verbraucherschützer Björn Erik Thon. Deswegen habe es bereits zwei Gespräche der norwegischen Behörden mit Apple gegeben. Ein Ergebnis sei aber bisher nicht erzielt worden. "Es kann nicht gut für die Musikbranche sein, Musik in ein einziges System einzusperren", sagte Thon. Apple setzt in seinem Online-Shop eine Technik ein, die sicher stellt, dass die dort gekauften Songs nur auf einem iPod abgespielt werden können. Interoperabilität Diese Koppelung sei ein Verstoß gegen das Gebot der Interoperabilität, erklärten die Verbraucherschützer. Daneben verlangen sie nach Angaben der Verbraucherzentrale bessere Vertragskonditionen sowie verbraucherfreundliche Haftungsregeln. (APA)