Bern - Der ukrainische Präsident Viktor Juschtschenko, der an den Folgen einer Dioxin-Vergiftung leidet, lässt sich neuerlich in einem Genfer Spital behandeln. Juschtschenko habe sich am vergangenen Freitag ins Universitätsspital von Genf einliefern lassen, bestätigte die ukrainische Botschaft am Dienstag einen entsprechenden Bericht der "Tribune de Geneve". Der Präsident wolle am Dienstag oder Mittwoch wieder in seine Heimat zurückkehren. Ein Besuch am Weltwirtschaftsforum WEF sei nicht vorgesehen. Juschtschenko hat sich in der Vergangenheit bereits wiederholt zu medizinischen Behandlungen nach Genf begeben. Er wurde während seiner Präsidentschaftskampagne im September 2004 Opfer eines Giftanschlags. Sein Gesicht ist seither entstellt. Die ukrainische Justiz hat die Täter noch nicht ermittelt. (APA/sda)