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Foto: AP/Euler
Wien - Die Zahl der Nächtigungen im Jahr 2006 blieb in Österreich mit 119,32 Millionen (+ 0,1 %) nahezu unverändert, berichtet die Statistik Austria in ihrer Tourismusstatistik. Einen neuen Spitzenwert verbuchen die Inländer: 32,1 Mio. Nächtigungen bedeuten ein Plus von 1,9 Prozent. Die Ausländernächtigungen (87,22 Mio.) gingen hingegen um 0,6 Prozent zurück.

Das mit Abstand wichtigste Herkunftsland ist nach wie vor Deutschland, obwohl die Zahl der Nächtigungen um 4,5 Prozent auf 48,76 Mio. zurückging. Somit setzte sich der seit Beginn der 90er Jahre rückläufige Trend bei den deutschen Gästenächtigungen fort. Leicht zulegen konnte Österreich dafür bei Gästen aus den Niederlanden (8,76 Mio; +0,8 Prozent), aus Großbritannien (3,78 Mio; +5,0 Prozent) sowie aus der Schweiz (3,58 Mio., +1,8 Prozent). Die relativ höchsten Zuwächse waren bei Nächtigungen von Gästen aus den USA (7,8 Prozent auf 1,5 Mio.) festzustellen. Dies sei nicht zuletzt am florierenden Städtetourismus gelegen, so die Statistik Austria.

Wien mit größten Zuwächsen

Unter den Bundesländern verbuchte Wien die mit Abstand größten Zuwächse. Die Bundeshauptstadt meldet für 2006 9,3 Mio. Nächtigungen, ein Plus von 6,7 Prozent. Vor allem bei Inländern konnte Wien deutlich zulegen (+18,1 Prozent auf 1,73 Mio.). Die meisten Nächtigungen vermeldet Tirol (41,7 Mio.; -1,6 Prozent) vor Salzburg (23,3 Mio.; +1,9 Prozent) und Kärnten (12,3 Mio.; -3,4 Prozent). In Kärnten lief das Tourismus-Jahr 2006 am schlechtesten: Sowohl bei Inländern (-3,3 Prozent) als auch bei Ausländern (-3,4 Prozent) wurde relativ gesehen das schwächste Bundesländer-Ergebnis erzielt. Als Grund für die Zuwächse in Wien und Salzburg gelten die EU-Ratspräsidentschaft sowie das Mozartjahr.

Die Zahl der Ankünfte stieg im Vorjahr um 2,7 Prozent auf 30,1 Millionen. Somit fiel die durchschnittliche Aufenthaltsdauer auf 3,96 Nächte. Die Zahl der Ankünfte deutscher Gäste ging um 2,6 Prozent auf 10,1 Mio. zurück. Inländer verbuchten 9,9 Mio. Ankünfte, ein Plus von 5,1 Prozent. Auch bei der Zahl der Ankünfte legte die USA am stärksten zu (plus 10,9 Prozent auf 607.900). (APA)