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Der verhaftete Russe wollte hundert Gramm angereichertes Uran verkaufen

Foto: Reuters
Tiflis - Georgische Sicherheitskräfte haben einen Russen am Verkauf von waffenfähigem Uran gehindert. Oleg Chinzagow aus der Provinz Nord-Ossetien habe Anfang 2006 versucht, 100 Gramm Uran-235 für eine Million Dollar an einen verdeckten Ermittler der Polizei zu verkaufen, teilte das Innenministerium am Donnerstag mit. Der Ermittler hatte sich als Mitglied einer radikal islamischen Gruppe ausgegeben. Chinzagow behauptete, noch zwei bis drei Kilogramm angereicherten Urans in seiner Heimat gelagert zu haben. Ein Gericht habe ihn kurz nach der Tat zu einer Haftstrafe von achteinhalb Jahren verurteilt, teilte das Innenministerium weiter mit. Er hatte nach seiner Festnahme jegliche Zusammenarbeit mit den Behörden abgelehnt. 100 Gramm waffenfähiges Uran sind für den Bau von Atombomben nicht ausreichend. Sein Besitz unterliegt gewöhnlich jedoch strengen Kontrollen. (APA/Reuters)