Frankfurt/Main - Die Deutsche Bank bleibt auf Rekordkurs. Für das vergangene Geschäftsjahr erwarten Analysten einen Vorsteuergewinn von fast acht Mrd. Euro. Die Bilanz für 2006 will die Deutsche Bank AG an diesem Donnerstag (1. Februar) in Frankfurt vorlegen.

Schon in den ersten neun Monaten 2006 hatte Deutschlands größtes Geldinstitut mehr Gewinn erwirtschaftet als im gesamten Vorjahr. Bis Ende September kletterte der Gewinn vor Steuern auf 6,25 Mrd. Euro. Im gesamten Jahr 2005 hatte der DAX-Konzern 6,11 Mrd. Euro erzielt, unterm Strich standen damals 3,5 Mrd. Euro.

Die Eigenkapitalrendite vor Steuern betrug in dem Neun-Monats-Zeitraum 32 Prozent und lag damit deutlich über der von Vorstandschef Josef Ackermann für das Gesamtjahr ausgegebenen Marke von 25 Prozent. Für 2006 erwarten von der Finanznachrichtenagentur dpa-AFX befragte Analysten einen Wert von 28 bis 30 Prozent.

Nachfolge-Diskussion

Neben den Zahlen könnte es bei der Bilanzvorlage einmal mehr um die Nachfolge von Bankchef Ackermann gehen: Der Schweizer hatte vor wenigen Tagen seine Absicht bekräftigt, spätestens 2010 seinen Posten zu räumen. Auch ein anderes Dauerthema könnte für Gesprächsstoff sorgen: Die nicht abreißende Serie von Klagen und Gerichtsverfahren gegen die Deutsche Bank sowie deren aktive und ehemalige Manager. (APA/dpa)