Mogadischu - Die islamistischen Milizen in Somalia haben den Soldaten der geplanten Friedenstruppe von UNO und Afrikanischer Union (AU) mit Anschlägen und Mord gedroht. In einer Videonachricht, die am Dienstag auf der Internet-Seite der islamistischen Bewegung veröffentlicht wurde, warnten vermummte bewaffnete Männer davor, dass Somalia zu einem Friedhof werde, sollten die rund 8.000 Soldaten in dem Land am Horn von Afrika stationiert werden. "Somalia ist kein Ort, an dem Soldaten Geld verdienen können - es ist ein Ort, an dem man stirbt", hieß es dort.Die Afrika-Beauftragte des US-Außenministeriums, Jendayi Frazer, erklärte am Rande des AU-Gipfeltreffens in der somalischen Hauptstadt Mogadischu: "Die Extremisten geben nicht den Willen der Menschen in Somalia wieder. Wir werden uns nicht einschüchtern lassen." Der somalische Präsident Abdullah Yusuf Ahmed hatte zuvor die Einberufung einer nationalen Versöhnungskonferenz angekündigt. (APA)