Wien - Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) hat sich deutlich verteuert. Der Korbpreis legte am Donnerstag von 52,52 auf 53,39 US-Dollar (41,01 Euro) pro Barrel (je 159 Liter) zu, wie das OPEC-Sekretariat am Freitag in Wien bekannt gab.

Der US-Ölpreis hat sich Freitagfrüh unter der Marke von 58 US-Dollar eingependelt. Ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im März kostete laut dpa-AFX im frühen Handel 57,30 US-Dollar (44,0 Euro) und damit um 23 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag.

Den leichten Preisanstieg führten Händler auf das kalte Winterwetter in den USA sowie die Kürzung der Rohölförderung durch die OPEC zurück, die formell mit 1. Februar wirksam geworden ist. "Die Stimmung an den Ölmärkten hat sich etwas gedreht", sagte Analyst Victor Shum von Purvin and Gertz. Insbesondere das kältere Winterwetter stütze den Ölpreis. (APA)