Paris - Der im Fokus eines Übernahmekampfes stehende französische Versorger Suez hat im vergangenen Jahr seinen Umsatz deutlich gesteigert. Der Umsatz sei um knapp sieben Prozent auf 44,3 Mrd. Euro geklettert, teilte das im EuroSTOXX 50 notierte Unternehmen am Donnerstag in Paris mit. Zuwächse verbuchte Suez vor allem im Ausland.

Trotz des Umsatzwachstums verfehlte die Gesellschaft die Erwartungen der von Thomson Financial befragten Experten, die mit einem Anstieg von rund acht Prozent gerechnet hatten. Die Aktien von Suez legten im frühen Handel dennoch um 0,64 Prozent auf 37,85 Euro zu, entwickelten sich damit aber schwächer als der Gesamtmarkt.

Übernahme-Spekulationen

Um Suez drehen sich eine Reihe von Übernahme-Spekulationen. So plant die Gesellschaft einen Zusammenschluss mit der Versorger Gaz de France (GdF), stößt dabei aber auf heftigen Widerstand bei der Europäischen Kommission. Ausgelöst wurden die Fusionspläne durch den italienische Energiekonzern Enel, der Interesse an einer Übernahme von Suez geäußert hatte.

Suez hat im Zusammenhang mit der geplanten Fusion mit dem Versorger GdF Kreisen zufolge für Mitte Juni eine außerordentliche Hauptversammlung vorgeschlagen. Die Hauptversammlung solle am 21. Juni stattfinden, hieß es laut Kreisen, die sich auf ein Schreiben von Suez-Chef Gerard Mestrallet an GdF-Chef Jean-Francois Cirelli beziehen, am Mittwochabend in Paris. (APA/dpa-AFX)