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Foto: Reuters/Christian Charisius
New York - Die deutschen Autobauer sind auf dem US-Markt gut ins neue Jahr gestartet, ihre amerikanischen Konkurrenten mussten im Jänner hingegen weiter enorme Absatzverluste hinnehmen. Dadurch überholte nicht nur Toyota, die um gut fünf Prozent mehr verkaufen konnten, sondern auch DaimlerChrysler die langjährige amerikanische Nummer zwei, Ford. Sie verdrängten die Traditionsmarke auf den vierten Platz der amerikanischen Rangliste.

GM schraubt Produktion zurück

Der GM-Absatz fiel im Jänner gegenüber dem Vorjahresabschnitt um 19,7 Prozent auf 247.464 Autos. Der Branchenführer schraubte den Autoverkauf an Mietwagenfirmen bewusst drastisch zurück, weil dieses Geschäft kaum Gewinne bringt. Bei Ford - einschließlich Jaguar, Volvo und Land Rover - gab es einen Verkaufsrückgang von 19 Prozent auf nur noch 166.835 Autos, wobei das Unternehmen ebenfalls seine Auslieferungen an Mietwagenfirmen stark reduzierte.

Toyota erhöhte den US-Verkauf im Jänner hingegen um 5,1 Prozent auf 175.850 Autos und lag damit hinter GM auf Platz zwei. DaimlerChrysler erhöhte den Gesamtabsatz um drei Prozent auf 173.377 Stück und schob sich damit vor Ford auf den dritten Platz. Der Chrysler-Absatz legte dabei um ein Prozent auf 156.308 zu und der Mercedes-Benz-Verkauf beeindruckend um 37 Prozent auf 17.069 Autos.

Volkswagen legt zu

Volkswagen steigerte die Verkäufe im Vergleich zum Jänner 2006 um 2,3 Prozent auf 16.610 Fahrzeuge, teilte VW in Wolfsburg mit. Die VW-Tochter Audi legte nach US-Angaben um 5,2 Prozent auf 6.399 zu.

Der BMW-Verkauf - einschließlich Mini - fiel im Jänner um 1,8 Prozent auf 21.811 Autos. Dabei legten die BMW-Modelle um 2,1 Prozent auf 19.761 Stück zu, während es beim Mini wegen eines im Februar bevorstehenden Modellwechsels einen Absatzrückgang von 30,4 Prozent auf 2.050 Autos gab.

Der Porsche-Absatz in Nordamerika sank im Jänner im Vergleich zum Vorjahresmonat um sieben Prozent auf 3.103 Fahrzeuge. (APA/dpa)