Islamabad - Nach einem Anschlag auf dem internationalen Flughafen von Islamabad in Pakistan hat die Polizei zwei Verdächtige verhört, die an der Tat beteiligt gewesen sein sollen. Die beiden Männer hätten in dem Fahrzeug gesessen, in dem der Attentäter zum Flughafen gebracht worden sei, erklärten die Behörden am Mittwoch. Einer von ihnen habe ausgesagt, er sei in einem Vorort von Islamabad als Fahrer angeheuert worden. Bei dem Anschlag wurden drei Polizisten verletzt.

Der pakistanische Innenminister Aftab Sherpao widersprach unterdessen der These, der Anschlag sei von einem Selbstmordattentäter verübt worden. Bei dem zu Tode gekommenen Attentäter sei kein Sprengstoffgürtel gefunden worden. Der Mann kam den Ermittlungen zufolge durch die Explosion einer Granate ums Leben, die er bei sich trug.

Pakistan ist in den beiden vergangenen Wochen von einer Reihe von Anschlägen erschüttert worden. Am Samstag starben zwei Soldaten durch eine Autobombe. Ende Jänner tötete ein Attentäter einen Polizisten; zwei Tage zuvor kamen 14 Menschen bei einem Selbstmordanschlag ums Leben. (APA)