Teheran - Der iranische Atom-Chefunterhändler Ali Larijani hat seine Teilnahme an der Münchner Sicherheitskonferenz abgesagt. Dies meldete die amtliche Nachrichtenagentur Irna am Freitag. Dies wurde auch vom Sprecher der Sicherheitskonferenz bestätigt. Larijani habe die Absage mit Krankheit begründet, sagte Klaus Treude.

Larijani wollte in München mit hochrangigen westlichen Politikern, darunter EU-Chefdiplomat Javier Solana und der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier, über das umstrittene Atomprogramm seines Landes sprechen.

Auch das für Freitag geplante Treffen zwischen Larijani und dem Direktor der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO), Mohamed ElBaradei, in Wien dürfte geplatzt sein. "Er ist krank und im Iran", sagte eine IAEO-Sprecherin der APA am Freitagnachmittag unter Verweis auf Medienberichte. Sie bezweifle, dass das Treffen zwischen Larijani und ElBaradei noch stattfinden werde. "Aber es können noch Wunder geschehen", fügte sie hinzu. (APA/AP)