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Nichts ging, am Samstag in Aare. Auch Herr König hatte sich vergeblich an die Abfahrts-Strecke begeben.

Foto: APA/Parigger
Aare - Schlechtwetter hat am Samstag zur nächsten Absage und Verschiebung bei den 39. alpinen Ski-Weltmeisterschaften geführt, der bisher insgesamt vierten: Nach dreimaliger Startverschiebung musste die Herren-Abfahrt abgesagt werden. Wind und dichter Nebel, besonders im oberen Teil der Strecke, machten einen Start völlig unmöglich. Das Rennen wird nun am Sonntag ab 10 Uhr unmittelbar vor der um 12:45 Uhr angesetzten Damen-Abfahrt gefahren werden. Für die Nacht auf Sonntag war wieder Schneefall in Aare angesagt, Sonntagfrüh soll es laut Wettervorhersage aber aufklaren und ein sonniger Tag bevorstehen.

Die Diskussion, die Herren zur Mittag fahren zu lassen und den Damen-Bewerb auf den (medial schlechteren) Vormittag zu verschieben, war schnell vom Tisch. "Die Leute hier sind im Pärson-Fieber, die Tickets sind verkauft, es wäre unfair gewesen, einen Tausch vorzunehmen", sagte Günter Hujara, FIS-Renndirektor der Herren.

"Eine gute Entscheidung. Im oberen Teil war kein reguläres Rennen möglich", meinte ÖSV-Herrenchef Toni Giger zur Absage. "Man hat alles versucht, aber es war einfach nicht möglich." Für Sonntag ist man nun optimistisch. "Es ist für die Früh eine deutliche Wetterbesserung angesagt", so Giger. Und auch FIS-Boss Gianfranco Kasper gab sich einmal mehr positiv: "Die Vorhersage für morgen ist gut, schon ab 7:00 Uhr soll es aufklaren. Es ist nicht das, was wir wollten, es wird aber trotzdem ein toller Sonntag werden. Die Verhältnisse sollen morgen so gut sein, dass wir verschieben mussten."

Das für Samstag geplant gewesene Training der Damen war zuvor ebenfalls abgesagt worden. Schneefall und schlechte Sicht machten den dritten Trainingslauf für das Rennen am Sonntag unmöglich. Zudem gab es über Nacht ein Art Warmwettereinbruch, die Temperaturen stiegen von minus 25 auf bis zu minus 10 Grad. (APA/red)