Axel Lund Svindal (Weltmeister, Norwegen): "Ich bin gut gefahren. Man muss aber auch Glück haben. Es ist ein guter Tag für Axel und Norwegen. Ich wollte eine Medaille holen, im Super G und in der Kombi ist es noch nicht nach Plan gelaufen. Es ist ein sehr gutes Gefühl. Die zahlreichen Unterbrechungen und Verschiebungen waren für mich kein Problem, ich bin ziemlich ruhig geblieben".

Jan Hudec (Silbermedaillen-Gewinner, Kanada): "Ich bin so glücklich. Es war das beste Rennen meines Lebens. Ich danke Gott für die Startnummer zwei. Zu Hause in Kanada wird es eine kleine Party geben."

Patrik Järbyn (Bronzemedaillen-Gewinner, Schweden): "Es ist wie beim Gewinn der vorigen Medaille vor elf Jahren. Es ist schwierig zu glauben, dass ich in der Königsdisziplin im Skifahren eine Medaille geholt habe. Ich habe voll riskiert. Ich bin unglaublich froh und glücklich und muss mich bei meinem Servicemann bedanken. Ich hatte vier bis fünf Mal Ski, die wirklich gehen. Heute war einer dieser Tage. Nach dem Büchel herunten war, habe ich geglaubt, dass es eine Chance auf eine Medaille gibt".

Mario Scheiber (8.): "Es bringt mir nichts bester Österreicher als Achter zu sein. Ich wollte eine Medaille holen, aber es hat leider nicht geklappt. Die Sicht war schlecht, da habe ich noch nicht die Überwindung. Ich bin unten zu passiv hineingefahren, habe aber einen Sturz noch vermeiden können. Es hat schon unruhige Stellen gegeben. Für das nächste Jahr muss sich die FIS mit der Startnummernregel etwas einfallen lassen. Aber das gilt heute als Ausrede nicht. Axel ist zwei Nummern vor mir gestartet."

Hermann Maier (13.): "Der Lauf war nicht so optimal. Die Piste war noch sensibler als im Training. Ich habe den Ski nicht laufen lassen können. Es war sehr schwierig. Ich habe die Piste unsensibler als im Training erwartet. Da habe ich mich leider sehr getäuscht. Abhaken. Es kommen wieder Weltmeisterschaften."

Michael Walchhofer (15.): "Ich habe eine Welle ein bisschen übersehen und hatte ein zu aggressives Material. Ich habe geglaubt, dass ich bei dem Tor eingefädelt hatte. Dass war dann in den nächsten drei Kurven in meinem Kopf und ich bin deshalb nicht so gefahren, wie ich es wollte. Es ist mir leider nicht gelungen, die Chance zu nützen. Ich wäre noch gerne zum zweiten Mal Weltmeister geworden. Svindal hat einen großen Vorsprung, deshalb muss man ihm gratulieren. Für mich ist es wichtig, dass ich weiß, dass ich auch schnell sein kann. Aber das ist nur ein schwacher Trost. In St. Moritz, bei Olympia und in Bormio habe ich traumhafte Ergebnisse gehabt. Es kann halt einmal passieren, dass es dann einmal nicht so läuft. Ich fahre die Saison jetzt einmal zu Ende, mehr weiß ich noch nicht".

Fritz Strobl (22.): "Ausreden brauchen wir nicht suchen. Jeder hatte es gleich schwierig. Ich habe beim Start das Tor zu früh ausgelöst und viele Fehler gemacht. Es war nicht mein Tag heute. Wir haben gewusst, wie die Schneeverhältnisse sind. Ich habe einfach zu viele Fehler gemacht".

Hans Pum (ÖSV-Alpinchef): "Es schmerzt sehr, ich bin sehr enttäuscht, da wir hier sind, um Medaillen zu gewinnen. Leider hat es heute nicht gereicht. Es waren sehr wechselhafte Bedingungen. Die ersten Nummern waren gut, von den Hinteren hatten nur Guay, Svindal und Maier eine gute Sicht. Danach war es wieder schwierig, von der Mitte weg bis hinunter. Schade um Walchhofer, obwohl ich auch froh bin, dass er sich nicht verletzt hat, wie er bei dem Tor eingehakt hat. Es war nicht der Tag unserer Mannschaft. Wir werden bei den nächsten Rennen schauen, dass wir mehr erreichen. Jetzt werden wieder jene aufschreien, die gegen eine Aufstellung von Hermann Maier waren."