Podgorica - Die Staatsanwaltschaft in Montenegro hat Ermittlungen gegen zwölf frühere Armeeangehörige wegen Kriegsverbrechen begangen an kosovo-albanischen Zivilisten im Frühjahr 1999 eingeleitet. Die Männer hätten im Frühjahr 1999 während der NATO-Luftangriffe auf das damalige Jugoslawien 21 "unschuldige und unbewaffnete" Zivilisten, darunter auch Frauen, erschossen, berichteten Zeitungen in der montenegrinischen Hauptstadt Podgorica am Sonntag. Die Opfer waren Flüchtlinge aus dem Kosovo, die vor den dort tobenden Kämpfen zwischen der albanischen Untergrundarmee UCK und den serbischen Sicherheitskräften sowie vor den NATO-Luftangriffen Zuflucht im benachbarten Montenegro gesucht hatten. (APA/dpa)