Wieso eigentlich weggehen vom Ort der Geburt? Oder auch: wieso eigentlich nicht? Dieser gleichermaßen einfachen wie schwierigen Frage geht die alle Stile mixende argentinisch-berlinerische Choreografin Constanza Macras mit ihrer ebenso gemixten Company Dorky Park nach.

"I'm not the only one", so der Titel ihres neuesten Werkes, beleuchtet in gleich zwei Teilen dieses Thema, das so viele Perspektiven kennt wie Menschen, die sich mit ihm beschäftigen. Hindernisse gilt es zu bewältigen an jenem anderen Ort, in dem einfach alles neu ist: die Sprache, die Menschen, die Gepflogenheiten, die täglichen Wege, sogar der Sex. Sie bringen Momente lauter und leiser Emotionen hervor, passender wie unpassender, sie lassen Tragik und Komik entstehen und manchmal beides zugleich.

Das Stück ist in zwei Teilen, die auch unabhängig voneinander besucht werden können, im Schauspielhaus Wien zu sehen und wird in Zusammenarbeit mit ImPulsTanz präsentiert.

"I'm not the only one, Teil 1" (vorbei)

"I'm not the only one, Teil 2": 21./ 23./ 24. Februar 2007, 20:00 Uhr