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Foto: AP/Roberto Pfeil
San Francisco - Das Risiko Schwangerer für eine Frühgeburt hängt auch von der Jahreszeit ab. Eine Studie der Universität Pittsburgh zeigt, dass eine Empfängnis im Frühjahr oder Winter mit einer größeren Wahrscheinlichkeit einhergeht, dass das Kind vor der 37. Schwangerschaftswoche geboren wird.

Größtes Risiko im Frühjahr

Die Forscher stützen die Erkenntnis auf die Auswertung von mehr als 75.000 Entbindungen im Universitätskrankenhaus Pittsburgh. Demnach lag das Risiko für eine vorzeitige Geburt bei einer Empfängnis im Sommer bei 8,4 Prozent, im Herbst bei 8,8 Prozent, im Winter bei 9,1 Prozent und im Frühjahr bei 9,2 Prozent, wie die Epidemiologen auf einer Fachtagung in San Francisco berichteten. Als Grund für die Unterschiede vermuten die Forscher Einflüsse von Viren oder Bakterien im Frühstadium der Schwangerschaft auf das Immunsystem der Mutter. (APA/AP)