Los Angeles - Der Pionier der Smog-Forschung, Sheldon Friedlander, ist im Alter von 79 Jahren an einer Lungenfibrose gestorben. Friedlander gehörte zu den Begründern der Aerosolwissenschaft und entwickelte Methoden, um die chemische Zusammensetzung von Schmutzpartikeln in der Luft zu untersuchen. Er entdeckte einen Zusammenhang zwischen Bleipartikeln und der Benzinverbrennung bei Autos. Die Zinkpartikel in der Luft führte er auf den Abrieb von Gummireifen zurück. Friedlander starb am 9. Februar in seinem Haus in Los Angeles. "Er entwickelte ein viel genaueres Bild von dem, was im Smog war, als es irgendjemand zuvor getan hatte", sagte Rick Flagan vom kalifornischen Technologieinstitut der Zeitung "Los Angeles Times". Seine Methoden würden heute in weiterentwickelter Form in aller Welt zur Kontrolle der Luftqualität eingesetzt. Friedlander hatte in den siebziger Jahren an dem Institut gearbeitet. 1983 wurde er Professor für Chemieingenieurwesen an der Universität Kalifornien. (APA/AP)