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Sabres Keeper Ryan Miller in Erwartung von Petr Tenkrat. Der Boston-Stürmer wird den entscheidenden Penalty zum Sieg seines Teams verwerten.

Foto: Reuters/Wiepert
Buffalo - Die Siegesserie der Buffalos Sabres in der NHL ist am Samstag im Heimspiel gegen die Boston Bruins gerissen. Ohne die verletzten Offensivkräfte Maxim Afinogenow, Jiri Novotny und Paul Gaustad sowie Verteidiger Jaroslav Spacek unterlag das Team von Thomas Vanek nach vier Erfolgen en suite vor eigenem Publikum mit 3:4 nach Penalty-Schießen, verbuchten mit dem Remis nach regulärer Spielzeit aber den 83. Punkt und blieben das beste Team der Liga.

Hinter Buffalo verdrängten die Detroit Red Wings (82 Punkte), die dank eines Hattricks von Henrik Zetterberg einen 4:1-Auswärtserfolg über Phoenix feierten, die in der Central Division führenden Nashville Predators (81) vom zweiten Platz. Nashville kassierte mit der umjubelten Neuerwerbung Peter Forsberg gegen Minnesota Wild mit 1:4 die zweite Niederlage in Serie.

Vanek blieb erstmals nach vier Partien in Folge ohne Scorer-Punkt und gab in 19:04 Minuten Eiszeit lediglich einen Torschuss ab. Der 23-Jährige, der in der laufenden Saison weiter bei 29 Toren und 27 Assists hält, vermisste in seiner Angriffslinie mit Afinogenow (sechs Wochen Pause wegen eines Handgelenksbruches) allerdings einen enorm wichtigen Mitstreiter.

"Das ist schon ein Hammer, wenn man so einen Spieler vorgeben muss. Wir wissen um seine Qualitäten, vor allem Schnelligkeit und Kreativität. Aber es muss auch ohne ihn weitergehen", erklärte Vanek. Für seinen Landsmann Thomas Pöck läuft es bei den New York Rangers weit weniger gut. Der Kärntner Verteidiger stand gegen die Philadelphia Flyers abermals nicht im Aufgebot und musste die bittere 3:5-Heimpleite als Zuschauer verfolgen.

Mit 61 Punkten liegen die Rangers nun wieder fünf Zähler hinter dem achten und letzten Playoff-Platz in der Eastern Conference, den aktuell die Toronto Maple Leafs nach einem 4:3 gegen die Edmonton Oilers einnehmen. (APA)