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Schon mal versucht,

am Rosenmontag oder am Faschingdienstag jemanden in Köln ans Telefon zu kriegen? Wenn nicht: Versuchen Sie es erst gar nicht, völlig aussichtslos.

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Ähnlich verhält es sich

mit dem Fernsehprogramm: Ein Narr, der glaubt, das an dem Tag ausprobieren zu müssen. Während etwa Deutschlands öffentlich-rechtliches Fernsehen im Bemühen um Kalmierung in Keuschheit versagt (Jutta Speidel als Nonne in „Um Himmels willen“ auf ARD), geht es bei den Dritten traditionell drunter und drüber. Überall lauert Karneval, zumeist in ungesunder Überdosierung.

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Zumeist haben sie lustige Titel,

heißen also "Alles unter einer Kappe 2007", "Ob Fasching, Fastnacht, Karneval – Bayern lachen überall" oder frontal "Ein bisschen Spaß muss sein", und sie dauern für gewöhnlich länger als zwei Stunden. Billig zu produzierendes Programm, mit dem die heutzutage nicht eben unterversorgte Sehergruppe 60+ beglückt werden soll. Meinetwegen.

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Ist man allerdings

weder fasching- noch fußballbegeisterter Gebührenzahler in Österreich, kann man es sich am Dienstag guten Gewissens gleich sparen, Programme des ORF einzuschalten: Der unterhält vier Stunden mit Sport und zwei Stunden mit Villacher Brachialhumor.

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Als ob es das bräuchte.

Gibt es doch auch ohne Fasching genügend Spaß im Fernsehen: Auf DSF behandelt "Männer-TV" (22.15) die brennende Frage, ob es möglich ist, "Frauen durch Hypnose zu verführen". Dem wahren Narren ist das ganze Jahr Fasching. (prie/DER STANDARD; Printausgabe, 20.2.2007)

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