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Foto: APA/Fohringer
Ramsau - Nach Österreichs Nordischen Kombinierern haben auch die ÖSV-Adler in Ramsau ihre letzten Schanzensprünge vor der Abreise nach Sapporo hinter sich gebracht. Den Schlusspunkt bildeten am Freitag die Youngsters Gregor Schlierenzauer und Mario Innauer, die am Donnerstag später angereist und wegen schlechter Bedingungen nicht mehr trainieren konnten. ÖSV-Cheftrainer Alexander Pointner war aber zufrieden und berichtete von guter Verfassung aller Springer.

"Am Donnerstag war es in der Ramsau ein bisschen turbulent und stürmisch. Wir haben nur am Vormittag trainiert", berichtete "Pointex". Auf sechs Sprünge kamen Thomas Morgenstern, Martin Koch, Wolfgang Loitzl und Andreas Kofler. "Kofler hat eine sehr gute Figur gemacht", verriet der Tiroler.

Die später angereisten Schlierenzauer und Innauer hatten am Freitag dafür prächtiges Wetter und konnten die doppelte Einheit der älteren Springer absolvieren. "Das war eine wichtige Einheit für die beiden."

Auch die beiden von Sorgenkinder, Morgenstern und Koch, die ja von einer Gürtelrose zurückgeworfen waren, sind wieder fit. "Man muss noch abwarten wie sich die Reisestrapazen auswirken, aber sie dürften okay sein." Besonders Morgenstern, der seit Montag sein Trainingspensum wieder erhöht hat, spüre aber schon, das er das Training zuletzt reduziert hat. "Wenn man längere Zeit auf Sparflamme gefahren ist, muss man das Training ganz gewählt aussuchen", weiß Pointner. Nach einem freien Tag am Samstag fliegen die "Adler" am Sonntag nach Japan.(APA)