Dass die Gefilmten "ihren" Film niemals zu sehen bekommen, ist wohl eher selten der Fall. Einer dieser Fälle ist Udo Maurers Dokumentarfilm "Über Wasser". In Bangladesch werden Kinogeher nämlich grundsätzlich als "böse" abgestempelt, erklärte der Regisseur am Dienstag im Wiener Gartenbaukino bei der Premiere seines Films, der das Leben mit Wasser in Nairobi, in Kasachstan und eben in Bangladesch beleuchtet. Dass im Gartenbaukino an jenem Abend "nur gute Menschen" saßen (unter ihnen Stadträtin Ulli Sima), versicherte Interviewer Joachim Riedl von der Zeit. (sko, DER STANDARD Printausgabe 22.2.2007)