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Der Mai war im Jahr 2006 überraschenderweise nicht der beliebteste Hochzeitsmonat, sonder der Juni. Vermutlich bedingt durch das leicht erinnerbare Datum 6. 6. 2006

Foto: APA/ HERBERT PFARRHOFER
Wien - Nach vier Jahren steigender Heiratsfreudigkeit hat die Zahl der Eheschließungen im vergangenen Jahr abgenommen. Nach Angaben der Statistik Austria vom Donnerstag gingen 2006 laut vorläufigen Zahlen um 5,9 Prozent weniger Paare aufs Standesamt als 2005. Überraschenderweise ist der beliebteste Hochzeitsmonat nicht mehr der Mai, sondern der Juni - vermutlich bedingt durch das "magische" Datum 6. 6. 2006.

Stärkster Rückgang in Wien>P>

36.740 Paare haben 2006 standesamtlich geheiratet. Den stärksten Rückgang gab es mit 16 Prozent in Wien, den zweitstärksten mit 7,4 Prozent in Oberösterreich. Lediglich in Tirol haben sich mehr Leute "getraut" als 2005, die Zahl der Hochzeiten stieg um 2,1 Prozent.

Statistik

Ergebnisse der Eheschließungen nach Bundesland und Veränderung in Prozent

Burgenland 1.103 -1,3
Kärnten 2.198 -0,3
Niederösterreich 7.026 -0,7
Oberösterreich 5.978 -7,4
Salzburg 2.279 -0,8
Steiermark 5.260 -3,4
Tirol 3.050 +2,1
Vorarlberg 1.501 -1,0
Wien 8.345 -16,0

Österreich 36.740 -5,9

Nach Monaten

Jänner 1.227 Februar 1.419 März 1.807 April 2.438 Mai 4.681 Juni 5.752 Juli 4.335 August 4.339 September 4.773 Oktober 2.733 November 1.434 Dezember 1.802