Tripolis - Libyen hat einem Medienbericht zufolge mehr als tausend Flüchtlinge festgenommen, die in den vergangenen Wochen illegal nach Europa gelangen wollten. Zudem seien in der Zeit zwischen dem 1. und 17. Februar mehr als 800 Flüchtlinge verschiedener Nationalitäten abgeschoben worden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Jana am Donnerstag weiter. Damit hat Libyen offiziellen Statistiken zufolge allein in diesem Jahr bereits 3747 Flüchtlinge abgeschoben. Das nordafrikanische Land gilt für viele Flüchtlinge als Sprungbrett nach Europa, wo sie auf Arbeit und ein besseres Leben hoffen. Unter dem Druck europäischer Regierungen hat Libyen zuletzt ein härteres Durchgreifen gegen die Flüchtlinge zugesagt. (APA/Reuters)