Erinnern Sie sich noch: Wie aus heiterem Himmel wurden im Mai des vergangenen Jahres die Börsen von einer mittelschweren Konsolidierung erfasst, die den DAX in der Spitze um fast 15 Prozent und den EURO STOXX 50 um knapp zwölf Prozent nach unten drückte. Die Korrektur dauerte nur wenige Wochen, bevor sich die Aktienmärkte wieder kräftig nach oben orientierten. Doch das Beispiel zeigt: Gegenbewegungen nach starken Kursgewinnen sind nichts Ungewöhnliches und müssen jederzeit einkalkuliert werden. Gleichzeitig bieten solche Phasen aber auch die Möglichkeit, um auf niedrigerem Niveau in den Markt einzusteigen. Den idealen Einstiegszeitpunkt zu erwischen, bleibt dabei ein nahezu unlösbares Problem. Ein Produkt, das dem Anleger beim Timing behilflich ist, bringt die HypoVereinsbank jetzt mit ihrem „Best In Express“-Zertifikat auf den EURO STOXX 50 (ISIN DE 000 HV2 AXN 6)an den Markt.

Dazu wird in den ersten drei Laufzeitmonaten – also vom 9. März bis zum 8. Juni 2007 – börsentäglich der Schlusskurs des Index überprüft. Der niedrigste festgestellte Stand während dieser „Best In“-Periode wird als optimiertes Startniveau des Zertifikats festgehalten. Anschließend läuft alles so, wie man es von einem klassischen Express-Zertifikat kennt. Dazu wird einmal jährlich an einem festgelegten Stichtag der Stand des europäischen Börsenbarometers betrachtet, erstmals am 9. Juni 2008. Schließt der Index an diesem Termin mindestens auf Höhe des optimierten Startniveaus, erfolgt eine vorzeitige Rückzahlung zu 108,00 Euro pro Zertifikat. Unter Berücksichtigung eines Ausgabeaufschlags von 0,75 Prozent entspricht das einer Rendite von 7,2 Prozent bzw. 6,3 Prozent p.a.

Schließt der EURO STOXX 50 am ersten Stichtag unter dem „Best In“-Niveau, verlängert sich die Laufzeit des Produkts um ein Jahr und das Procedere wiederholt sich – dann mit der Chance auf eine vorzeitige Rückzahlung zu 116,00 Euro. Sollte der Express-Mechanismus auch dann nicht einrasten, gibt es drei weitere Stichtage, wobei die Rückzahlungschance jährlich um jeweils acht Euro mitwächst. Am Laufzeitende im Juni 2012 wäre damit eine Rückzahlung von 140,00 Euro möglich. Sollte der Index auch am finalen Beobachtungstag „unter Wasser“ stehen, gibt es immerhin den Nominalbetrag von 100,00 Euro zurück, sofern der Index dann nicht mehr als 30 Prozent unter dem „Best In“-Niveau notiert. Die HVB hat die historischen Erfolgschancen des Produkts auf Basis einer Rückrechnung für die vergangenen 20 Jahre ermittelt. Demnach wäre in ca. 76 Prozent aller Fälle bereits am ersten Stichtag die vorzeitige Tilgung geglückt.

Fazit: Die historische Analyse hat noch eine weitere Erkenntnis geliefert: Das Startniveau des EURO STOXX 50 wäre in der „Best In“-Periode rückblickend immer optimiert worden – und zwar durchschnittlich um 5,5 Prozent. Auch wenn Rückrechnungen nichts über die Zukunft aussagen: Mit dem „Best In“-Express der HVB können Anleger gut getimed auf Renditejagd gehen. Dafür müssen Sie allerdings eine geringere Rendite – im Vergleich zu klassischen Express-Produkten – akzeptieren.